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Aus dem ersten Video aus der Videothek lässt sich leicht ersehen, dass das Aufkreuzen gegen den Wind sehr gut funktioniert. Der Fahrer kann ab der ersten Stunde bequem Höhe gewinnen, im Gegensatz zum Kitesurfen, wo dieser Vorgang sehr viel Übung bedarf. Die Windbedingungen während der Aufnahmen waren vieleicht etwas ungünstig , weil wir auflandigen Wind hatten, was aber letztlich die Möglichkeiten und Stärken von Kitebooten unterstreicht.
Für viele Kitesurf-Anfänger ist es sehr frustrierend, wenn sie nicht die Fähigkeit erlernen, gegen den Wind aufzukreuzen. Dieser Aspekt kann beim Kitesegeln gänzlich ignoriert werden.
Hier einige Informationen, die den Einsatz von Kitebooten betreffen:
- Revierunabhängigkeit Durch den Einsatz von einem Zusatzantrieb in Kitebooten (z.B. ein kleiner Elektroantrieb) kann das Kiteboot praktisch auf jedem Spot eingesetzt werden. In der Praxis kann der Fahrer mit dem Boot vor dem Start des Lenkdrachens ca. 100 meter aufs Meer fahren und wirft erst dann den Lenkdrachen ins Wasser , um diesen sodann zu starten. Ein sogenanntes Stehrevier ist nicht erforderlich. - Sicherheit
Die größten Gefahren beim Kitesurfen entstehen bei Start und Anlandung, d.h. in Strandnähe. Durch den Einsatz eines Manövrierantriebes werden diese Situationen vermieden.
- Komfort
Da der Fahrer sich nicht auf einem Surfbrett ausbalancieren muss und auch nicht automatisch ins Wasser gerät, sobald der Lenkdrachen (beabsichtigt oder unbeabsichtigt) ins Wasser fällt, wird es für viele attraktiver als Kitesurfen. Ausserdem wird die Kraft des Lenkdrachens nicht wie beim Kitesurfen durch den Körper der Fahres geleitet, sondern direkt ins Boot. Es ist daher auch für weniger athletische Fahrer geeignet.
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